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Die
Große Invokation
Aus dem Quell des Lichts im Denken Gottes
ströme Licht herab ins Menschen-Denken.
Es werde Licht auf Erden!
Aus dem Quell der Liebe im Herzen Gottes
ströme Liebe aus in alle Menschenherzen.
Möge Christus wiederkommen auf Erden!
Aus dem Zentrum, wo der Wille Gottes thront,
lenke plan-beseelte Kraft die kleinen Menschenwillen
zu dem Endziel, dem die Meister wissend dienen!
Durch das Zentrum, das wir Menschheit nennen,
entfalte sich der Plan der Liebe und des Lichtes
und siegle zu die Tür zum Übel!
Mögen Licht und Liebe und Kraft
den Plan auf Erden wieder herstellen!
Zu
allen Zeiten hat sich der denkende Mensch von seiner diesseitigen Welt
vertrauensvoll und hoffend an eine höhere,
jenseitig-transzendente
gewandt, um Unterstützung zu erbitten für sein
tägliches
Leben. Dies geschah und geschieht auch heute in Ritualen und Gebeten
gemäß dem jeweiligen Glaubenssystem, in dem er sich
bewegte
oder bewegt.
Mit
der Großen Invokation haben wir eine Anrufung des
Höheren,
des Transzendenten vor uns, die keiner besonderen Religion
zugehörig ist, sondern Grenzen überschreitend
für alle
Menschen Gültigkeit haben kann.
Die
Grosse Invokation wird in der vorliegenden Form seit Mitte des
20zigsten Jahrhunderts in immer größerem Umfange
weltweit
genutzt. Für die christlich geprägte Menschheit wird
die
Wiederkunft Christi erhofft und sein Name ausdrücklich in der
Invokation genannt. Menschen anderer Religionen nutzen statt dessen den
Namen ihres Erlösers, auf den sich ihre Hoffnungen richten
oder
die Formulierung "der Eine Kommende". Wir alle tun dies eingedenk der
Tatsache, dass die jenseitig-transzendente Welt eine Einheit ist, die
sich manifestiert in einer Vielheit ausdrückt.
Die
Große Invokation kann zu jeder Tageszeit individuell oder in
Gruppen innerlich wie auch laut gesprochen werden. Die Vorstellung,
Teil eines weltweiten, lichtvollen Netzwerkes zu sein, das unseren
Erdball umspannt, kann dabei unterstützend wirken.
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